Schottland – Englische Sprache und Kultur
Teil von: Vereinigtes Königreich von Grossbritannien und Nordirland
Einwohner: 5.194.000
Hauptstadt: Edinburgh
Fläche: 78.772 km²
Währung: Britisches Pfund
Nationalfeiertag: 30. November, St. Andrew’s Day
Regierung: : Eigenständige Regierung innerhalb der konstitutionellen Monarchie
Ländervorwahl: +44
Zeitzone: UTC 0
Fahrspur: links
BIP: Total – $194 Mrd.
Pro Kopf – $39.680
Englisch in Schottland
Die ursprüngliche Sprache Schottlands war schottisches Gälisch, das mit dem irischen Gälisch verwandt ist. Schottisches Englisch begann zu entstehen, nachdem König Jakob IV von Schottland die Königreiche Schottland und England 1603 vereinigte. Königin Elizabeth I von England war kinderlos gestorben und so erbte Jakob die Krone, was vermehrt zu Kontakt zwischen den beiden Ländern führte. In der Folge begann sich Englisch in Schottland zu verbreiten. Diese Entwicklung wurde durch die Einführung des Buchdrucks und der Verbreitung von englischsprachigen Bibeln gefördert.
Heutzutage ist schottisches Englisch die vorherrschende Sprache. Auch wenn Gälisch immer noch gesprochen wird, insbesondere in den Highlands im Norden, so ist es doch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, der Gälisch spricht. Nichtsdestotrotz unterscheidet sich das schottische Englisch vom Standardenglisch bezüglich Akzent, Vokabular und Grammatik aufgrund der geschichtsbedingten Einflüsse des Gälischen.Spezielle Wörter und Wendungen
- muckle – gross
- wee – klein
- dram – Whisky
- to have a wee dram – einen trinken; „wee“ bedeutet in dem Fall nicht zwangsläufig “klein”!
- sláinte (pronounce slan-cha) – wörtlich “Gesundheit” auf Gälisch, Trinkspruch/ Prositruf
- aye – Ja
- nae – Nein
- pure ! – sehr/ total Das ist echt erstaunlich!
- dead – gleiche Bedeutung wie ‘pure’: Das ist echt total genial!
- awrite pal ! – Hi Kumpel!
- awrite Jimmy ! – Man sagt „Jimmy“ wenn man den Namen einer Person nicht kennt.
- numptie – Idiot
- how are ye ? – Wie geht’s?
- see ye efter! – Bis später!
- where do ye stay? – Wo wohnst du?
- a’m tint – Ich hab’ mich verlaufen.
- ye ken? – Verstanden?, Kapiert?
- cannae – Can not (Kann nicht)
- dinnae – Don’t (nicht)
- amn’t I invited? – In Standardenglisch würde es heissen “Aren’t I invited” (Bin ich nicht eingeladen?)
- no – Not (nicht): “I’m no going to the party tonight” (Ich gehe heute Abend nicht auf die Party)
- can ye gie’s a haund ? (Can you give us a hand) – Kannst du uns helfen?
- aye reddin the fire – immer Ärger machen
- he’s awfie big ahint the door (he’s awfully big behind the door) – Er hat eine grosse Klappe, aber nichts dahinter/ grosse Töne spucken
Weitere Sprachen
Schottisches Gälisch – Schottisches Gälisch ist eine ursprüngliche Sprache Schottlands, die von 92.400 Menschen gesprochen wird. Der Gebrauch der Sprache ist über die Jahre zurückgegangen und nicht mehr so verbreitet wie beispielsweise Walisisch in Wales. Es wird in den Highlands und auf den Inseln vor der Westküste Schottlands am häufigsten gesprochen.
Englische Dialekte und Besonderheiten
- Schottisches Englisch – so wird der Dialekt genannt, der von über 1,5 Mio. Menschen gesprochen wird. Traditionell wird er in den Lowlands (und auch in Teilen Nordirlands) gesprochen. Der Dialekt hat viele Gemeinsamkeiten mit Dialekten, die in Nordengland gesprochen werden.
- Doric – wird im Nordosten Schottlands gesprochen, insbesondere in Aberdeen. Begriffe wie „stone” und “bone” werden “steen” und “been” ausgesprochen, während die Aussprache von “fish” wie „fush“ ist. „Foo“, „fit“, „far“ und „fan“ entsprechen „how” (wie), “what” (was), “where” (wo) und “when” (wann/wenn) im Standardenglisch.
- Highland-Englisch – ist eine Variante des schottischen Englisch und wird von vielen Bewohnern der schottischen Highlands sowie der schottischen Inseln gesprochen. Der Dialekt wird stärker durch das Gälische beeinflusst, als andere Varianten des schottischen Englisch.
Geografie und Ktt_de
Schottland verfügt von den ländlichen Lowlands bis zu den kargen Highlands über ein mildes, maritimes Ktt_de. Die Highlands in Schottland zählen zu den bergigsten Regionen in Schottland. Aufgrund des Reichtums an Eisen, Zink und Kohle, konnte das Land im 19. Jahrhundert wirtschaftliches Wachstum verzeichnen. Schottland ist ausserdem der grösste Förderer von Erdöl in der Europäischen Union.
Reiseziele in Schottland
Edinburg Castle
- Inseln – Äussere Hebriden, Isles of Mull
- Historische Stätten – Dumfries & Galloway
- Natur und Nationalparks – Cairngorms, Botanischer Garten St Andrews, Burns National Heritage Park
- Berge und Hügel – Ben Nevis, the Munros, the Corbetts
- Burgen – Edinburgh Castle, St Andrews Castle, Dunnottar Castle (Aberdeenshire)
Medien
Es gibt an die 700 Zeitschriften von mehr als 200 Organisationen in Schottland, ausserdem mehrere lokale und nationale Tageszeitungen. Online-Nachrichtendienste sind jedoch nicht so beliebt wie in anderen Ländern. BBC Scotland besitzt zwei TV-Kanäle.
BBC Scotland – www.bbc.co.uk/scotland
The Daily Record – www.dailyrecord.co.uk
Did you know? Schottland ist von beinah 800 kleinen Inseln umgeben.
Berühmte Personen
Sean Connery
- J.K. Rowling (Autorin von Harry Potter)
- Charles Macintosh (Erfinder wasserdichter Kleidung)
- Sean Connery (Schauspieler, der erste James Bond)
- Ewan McGregor (Schauspieler)
- Sir Arthur Conan Doyle (Autor von Sherlock Holmes)
- William Wallace (schottischer Freiheitskämpfer; dargestellt in Braveheart)
- Robert Burns (Schottlands bedeutendster Dichter)
- Billy Connolly (Komödiant)
- Sir Alex Ferguson (Fussballmanager)
- Alexander Bell (Erfinder des Telefons)
Bekannte Marken
- Johnnie Walker (Scotch Whisky – Mischung aus verschiedenen Getreidesorten)
- Drambuie (Malt Whiskey – hochwertigerer Whisky aus einer einzigen Getreidesorte)
- Lipton (Tee)
- HarperCollins (Verlagshaus)
- Irn Bru (beliebtes Brausegetränk – bedeutet “Iron Brew”)



